Johann Christian Bach: Lucio Silla
   
Handlung
Erster Akt


Diktator Silla herrscht über die Römer. Cinna, ein Patrizier, trifft heimlich am Tiberufer seinen verbannten Freund Cecilio und nennt ihm einen Ort, wo et seine Braut Giunia treffen kann. Silla liebt ebenfalls Giunia und will sie für sich gewinnen. Er bittet seine Schwester Celia, ihm dabei zu helfen. Giunia, die Tochter des toten Marius, schätzt den Diktator nicht und kann auch nicht durch Cella umgestimmt werden. Silla ist gekränkt und erzürnt. Er lässt Giunia die Wahl zwischen Liebe und Tod. In einem Grabgewölbe treffen sich kurz darauf Cecilio und Giunia und schwören ewige Treue.

Zweiter Akt

Silla will sich noch heute, wie er seiner Schwester anvertraut, mit Giunia verheiraten. Celia soll dann Cinna, den sie liebt, heiraten. Cinna hat ganz andere Pläne und beachtet Celia nicht einmal; er lässt sie stehen. Silla bittet Giunia noch einmal, ihn zu erhören, wird aber erneut abgewiesen. Jetzt lässt er auf dem Kapitol vor dem Volk seine Vermählung mit Giunia bekanntgeben, doch sie weigert sich in aller Öffentlichkeit, dem Gebot des Herrschers zu folgen. Als der verbannte Cecilio ihr dabei helfen will, wird er verhaftet und in den Kerker geworfen.

Dritter Akt

Cinna besucht seinen Freund Cecilio im Gefängnis und verspricht ihm, Silla zu töten, wenn auch Celias Hilfe nichts nützt und ihm keine andere Wahl bleibt. Auch Giunia sucht ihren Geliebten im Kerker auf und sieht in einer Vision, wie sie beide ins Schattenreich hinabsteigen. Doch wider Erwarten wird alles gut, denn Silla begnadigt Cecilio und Cinna. Überglücklich finden sich beide Liebespaare. Der Diktator tritt zurück und verkündet eine allgemeine Amnestie.

Dank freiwilliger Spenden kann diese Seite weiterhin gratis abgerufen werden.
Hier können auch Sie den OPERNFÜHRER unterstützen und Zugang erhalten zu OPER ONLINE.